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Statische Elektrizität tritt in jeder Branche an einer anderen Prozessstelle und als ein anderes Problem auf. Wählen Sie Ihre Branche und sehen Sie, woher das Problem kommt und welche Lösung passt.
Isolierende Materialien wie Folie, Papier, Gewebe und Platten berühren während der Produktion ständig Walzen, Führungen und einander und lösen sich anschließend wieder von diesen Oberflächen. Bei Arbeitsschritten wie dem Abwickeln von der Rolle, dem Lauf über Walzen, dem Schneiden und dem Stapeln sammelt sich auf der Materialoberfläche statische Ladung. Auf isolierendem Material baut sich diese Ladung nicht von selbst ab; je schneller die Linie läuft und je trockener die Umgebungsluft ist, desto größer wird das Problem.
Die angesammelte Ladung kann dazu führen, dass Materialien aneinander oder an Maschinenteilen haften, die Oberfläche Staub anzieht, Zuführ- und Wickelfehler sowie Druckfehler entstehen und Bediener elektrische Schläge bekommen. Die Folge sind häufig Ausschuss, Maschinenstillstände und zusätzlicher Reinigungsaufwand.
In manchen Anwendungen ist dagegen genau das Gegenteil gefragt. Beim In-Mould-Labeling oder bei der Herstellung melaminbeschichteter MDF- und Spanplatten soll das Material gezielt aufgeladen werden und vorübergehend haften. Dieses Verfahren heißt elektrostatische Aufladung (Pinning).
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie für jede Branche, an welchen Prozessstellen statische Elektrizität entsteht, wie sie sich auf die Produktion auswirkt und welches Produkt von Statikcell wo eingesetzt wird. Wenn Ihre Branche nicht aufgeführt ist oder Sie nicht sicher sind, welches Produkt geeignet ist, sehen Sie sich den Leitfaden zur Produktauswahl an oder schildern Sie uns Ihre Anwendung.
Statische Elektrizität in der Kunststoff- und Folienindustrie
Kunststofffolien und -platten sammeln aufgrund ihrer isolierenden Eigenschaften in nahezu jedem Produktionsschritt statische Ladung. Auf dieser Seite erfahren Sie, wo die Ladung entsteht und mit welchem Produkt sie an welcher Stelle beseitigt wird.
Weitere Informationen S/02Statische Elektrizität im Druck und Etikettendruck
Im Druck kommt statische Elektrizität meist zusammen mit Staub: Geladenes Papier und geladene Folie ziehen Staub an, Bogen haften aneinander. Auf dieser Seite erfahren Sie, wo die Ladung entsteht und wie sie beseitigt wird.
Weitere Informationen S/03Statische Elektrizität in der Textil- und Vliesstoffproduktion
Fasern, Garne und Gewebe laden sich leicht auf, wenn sie an Führungen, Zylindern und aneinander reiben. Auf dieser Seite erfahren Sie, wo die Ladung entsteht und mit welchem Produkt sie beseitigt wird.
Weitere Informationen S/04Holzwerkstoffe: Statische Elektrizität bei melaminbeschichteten MDF- und Spanplatten
Bei der Herstellung melaminbeschichteter MDF- und Spanplatten hat statische Elektrizität zwei Seiten: Sie wird gezielt erzeugt, damit das Dekorpapier auf der Platte nicht verrutscht, und beseitigt, wenn sie Haften und Staub verursacht.
Weitere Informationen S/05Statische Elektrizität beim In-Mould-Labeling (IML)
Beim In-Mould-Labeling ist statische Elektrizität Hilfsmittel und Problem zugleich: Sie wird gezielt erzeugt, um das Etikett im Werkzeug zu halten, und beseitigt, wenn sie in der Etikettenzuführung zum Haften führt.
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